14.-17.5.18  Costa Rica 5

                       Caño Negros – Sonzapote

 

Neben unserem Stellplatz erstellten die Schreiner eine neue Eventhalle und sie nahmen per Kabel Strom vom Haupthaus. Mit dem Auto hatten wir just Platz um durchzufahren. So ging es um 6.00 Uhr zur Bootsanlegestelle und wir erlebten eine interessante sehr schöne Bootstour. Kaimane lümmelten herum und Wasservögel, welche wir noch nicht kennen sassen oft versteckt auf den dünnen Ästen. Die Eisvögel aber bevorzugten den Platz auf dem Leitungskabel. Alles war friedvoll und so ging es zum Frühstücken auf den Platz zurück, aber.... bei der Durchfahrt kam das hängende Kabel in Schwung und riss uns kurzerhand das grosse Dachfenster herunter......

Nein, es war nicht Freitag der 13te, sondern Montag der 14te. Das fing ja gut an. Fredy verklebte wieder alles und somit kann es nicht mehr hineinregnen. Da wir aber noch wärmere Länder bereisen, können wir nun das Fenster auch nicht mehr öffnen.... ......

An Ananas, Orangenbäumen, Zuckerrohr, Yucca und Weideland vorbei ging es auf der 138 + 35 Richtung Los Chiles an die Grenze von Costa Rica. Es wunderte uns noch wieso uns so wenige Autos begegneten. Die Ausreise ging rucki-zucki und wir standen vor der Grenze zu Nicaragua. Die Dame vom Zoll erklärte uns, dass wir heute nicht einreisen dürften weil in Nicaragua Demonstrationen und Blockaden sind. Wie lange das dauern kann weiss niemand. Nun, was machen wir damit? Mit einem Konvoi oder dem Militär durchreisen war nicht erlaub. Warten oder bei Peñas Blancas einreisen? So blieb uns nur die Wiedereinreise nach Costa Rica übrig. Nach langem hin und her klappte das noch am gleichen Tag. 

Zurück nahmen wir die Asphaltstrasse 35. Beim Abbieger nach Caño Negro stand dann die Drogenkontrolle .... welche uns freundlich durchwinkte. Über Muelle kamen wir auf die 4 nach Upala, weiter dem Corredor Noratlántico entlang nach Birmania. Da folgte eine heftige 20 km lange üble Naturstrasse bis Cecilia. Auf der Carretera Interamericano Norte ging es bis nach Sonzapote wo wir die Cabañas Cañas Castillo des Schweizerpaares Guido und Agi Sutter erreichten. 

Guido erzählte uns vieles über Land und Leute und seinen gemachten Erfahrungen. Seit 21 Jahren leben sie schon hier und da gab es schon die einte oder andere Geschichte zu erzählen. Leider gab es im Moment kein Durchkommen nach Nicaragua so warteten wir auf dem sehr schönen Platz am Río Sonzapote und genossen das leckere Abendessen jeweils mit den anderen Gästen zusammen. Schön war es, ganz herzlichen Dank.

Nach 3 Tagen kamen völlig geschafft 3 Schweizer und 2 Deutsche Camper auf dem Platz an. Alle waren froh unversehrt an den verschiedenen Blockaden vorbei oder über spektakuläre Umwege durch zu kommen. Das gab uns Mut, so wollen wir morgen Freitag den 18. Mai nach Nicaragua einreisen, denn die Demonstranten und die Regierung sind am Verhandeln....